Wer unsere Schule besuchen mag, der findet hier eine dem europäischen Standard angepasste Unterkunft.

Jesus is Lord Complex Limited

Telefon: +256 776 567248

Gasthaus/Pension

Nakaseke-Kapeka Rf, Nakaseke, Uganda

Abseits von Straßenlärm und Hektik und doch nahe an Butayunja und der Church on The Rock Butayunja Primary School bietet diese Unterkunft Ruhe und Erholung. Milly und ihr Ehemann, beides sehr gute Freunde von David, führen dieses Gästehaus mit großzügiger Herzlichkeit nach europäischem Standard. Der Richtpreis für eine Nacht ist € 33,00. Gerne unterbreiten wir auf Nachfrage ein Angebot.

Wir freuen uns auf deinen Besuch an unserer Schule!

Auch diese Unterkunft bietet sich an. Sie ist im Ort Butayunja.

Den ersten Schritt nach Afrika, Uganda, machte ich im Jahre 2010. Ich habe damals mit dem 8jährigen John aus Uganda beim Verein Kindern eine Chance in Völs/Tirol eine Patenschaft übernommen. In all den Jahren hatten wir Kontakt mit Brieflein hin und her schreiben. Als er nach seiner Ausbildung zum Motorradmechaniker aus dem Patenprogramm ausschied verloren wir uns ca für ein Jahr. Ich habe mit einem fieldofficer des Vereins, der Allen, über Kontakt aufgenommen. Sie hat ihn bei seiner Großmutter zu Hause aufgesucht und hatten wir dann nach ungefähr 10 Jahren das erste Mal miteinander telefoniert. Ich wollte den Kontakt mit ihm aufrecht erhalten, um ihm und seiner Familie, wenn notwendig, helfen zu können. Von dort weg haben wir ununterbrochen bis heute WhatsApp Kontakt.

Der leibliche Vater von John und seinen Geschwistern war verstorben. Die Mutter nahm sich einen anderen Mann, der die Kinder jedoch nicht akzeptierte. Sie wurden unter Onkel und Tanten aufgeteilt, John und sein Bruder Tadeo lebten bei ihrer Großmutter Pauline in dieser Lehmhütte und wurden ins Patenprogramm von A Chance for Children in Uganda aufgenommen. Wenn es stark regnete, brach immer wieder ein Stück der Mauer irgendwo weg. Meine erste Investition für Renovierungsarbeiten machte ich mit der Lehmhütte von Großmutter Pauline.

John damals

und heute

Paulines Haus ist nun verputzt

Johns erlernter Beruf als Motorradmechaniker brachte ihm nur ein sehr geringes Einkommen, da er sehr wenige Aufträge hatte. Wir haben uns dann entschieden, daß er in derselben Garage wie Steven auch die 2-jährige Ausbildung zum Elektromechaniker macht. Diese Ausbildung hat er von Februar 2022 bis März 2024 absolviert und ist danach zurückgekehrt in seinen Heimatort Sseta. In einer Nachbargemeinde hat er in einer LKW Werkstätte Arbeit gefunden. Er wohnt in seinem kleinen Haus und ist fähig, seinen Lebensunterhalt selbst zu bestreiten. Zudem hat er auch noch die Möglichkeit, seine Großmutter und seine Geschwister zu unterstützen. Sie helfen alle zusammen, bauen Kaffee und Mais an und halten Nutztiere, Hasen, Hühner und Ziegen.

Im Januar 2026 war es John möglich mit Ersparnissen ein Motorrad zu kaufen. Er verdient nun nebenbei noch als boda boda Fahrer dazu.

Alltag in Afrika

Da gibt es nun auch noch John’s Bruder Tadeo. Er war ebenfalls als Kind aufgenommen worden im Verein Kindern eine Chance, hat dort gelebt und seine Schuljahre absolviert. Im Mai 2025 fehlten ihm noch zwei Trimester für den Abschluß seiner Lehrerausbildung. Ich habe ihn unterstützt und hat er im Dezember 2025 mit 22 Jahren sein Examen für das Lehramt erfolgreich absolviert. Er hofft nun mit Schulbeginn im Februar 2026 auf eine Anstellung als Lehrer beim Verein Kindern eine Chance. Zu Weihnachten schrieb er mir einen langen Brief, per WhatsApp. Durch meine Hilfe hätte sich sein Leben in eine positive Richtung gewendet, die er sich nie erträumt hätte. Es hätten sich Türen für ihn geöffnet, wo er nie dachte, daß dies möglich gewesen wäre. Seine Familie kann nun ein lebenswertes Leben führen in der Heimat. Ich will mich nicht profilieren, nur zeigen, wie in Afrika mit sooooo wenig, soooo viel erreicht werden kann.

KIGONYA Richard, Jahrgang 1985, Nakasero, Kontakt von 2018 bis heute.

Erwerb: Stundenweise Buchhalter in einem Unternehmen unter indischer Geschäftsführung; Nebenerwerb: Talipa Fischzucht

JJINGO Steven, Jahrgang 1996, Kiwoko/Nakaseke, Kontakt von 2019 bis heute.

Steven habe ich durch Moses – dieser war bekannt mit einer Lehrperson des Vereins Kindern eine Chance – kennengelernt. Er war Waise und lebte bei Moses auf der Farm. Als auch bei Moses das Geld knapp wurde – dieser verlor seine Arbeit als Angestellter in Teilzeit bei einem von indischen Geschäftsleuten geführten Handel – und das Geld kaum reichte für sich und seine Familie beschlossen wir, daß Steven eine Ausbildung zum Elektromechaniker macht. Er hat nach einer Autogarage gesucht und in Wandegeya die passende gefunden. Von Januar 2020 bis Januar 2022 machte er dort die Ausbildung zum Elektromechaniker. Nach erfolgreichem Abschluß kauften wir ihm seine eigene Werkzeugkiste. Dies war notwendig, da er nur in dieser Autowerkstatt bleiben kann, wenn er sein eigenes Werkzeug hat. Steven ist fähig, sein Leben selbstständig lebenswert leben zu können, in seiner Heimat.

Seine alte Großmutter lebt in Kajaawo, einem Nachbarort zu Bulami. In Bulami wohnt sein Freund David Musisi.

18. Februar 2024:

Eine traurige Nachricht aus Uganda hat mich erreicht. Steven’s Großmutter Florence, das einzige Familienmitglied, das er noch hatte außer einem Bruder, hat sich gestern entschieden, diese Welt zu verlassen an einen friedlichen ruhigen und gemütlichen Ort. Ihr Leben war von harter Arbeit und vielen traurigen Schicksalen geprägt. Sie möge ruhen in Frieden. AMEN. Ich habe es leider nicht geschafft, sie persönlich kennenzulernen, was mir sehr leid tut.

MUSISI David, Jahrgang 1996, Bulami, Kontakt von 2019 bis heute.

David hat über meinen Partner, David, gelernt, wie man Austernpilze züchtet. Seine Mutter Margret hat dann diese Aufgabe übernommen. David ist gelernter Maurer. Wenn sein Onkel, der Bauunternehmer ist, Hilfe braucht, ruft er ihn an. Nebenbei ist David Farmer, vor allem Mais und Tomatenzucht. David hat eine kleine Schwester, sie heißt Joan.

NAKAWUNGU Joan, geb. 1.7.2011, Bulami, Kontakt von 2022 bis heute.

Joan besucht seit 9.1.2022 die Primary 4 der PRECIOUS GIFT SCHOOL in Gayaza. Sie geht dort ins Internat. Dieses Internat ist für afrikanische Verhältnisse sehr teuer, wird von mir finanziert.  Joan geht sehr gerne in die Schule und ist eine sehr gute Schülerin. Im kommenden Jahr wird sie die Primary 7 abschließen. Danach gehts weiter mit der Secondary. Joan wird einmal einen guten Beruf haben und ihre Familie im Lebensunterhalt unterstützen können. Sie hat sich zu einer jungen Frau entwickelt.